admin on December 31st, 2011

Portbou ist ein kleines Küstendorf mit einem großen Bahnhof. Es liegt direkt an der Walter Benjamin in Portboufranzösischen Grenze und seine Vergangenheit war wohl glorreicher als seine Gegenwart – heute geht das Leben hier einen sehr gemächlichen Gang. Trotzdem lohnt ein Stopp und und ein Spaziergang durch seine Gassen, den man mit einem Kaffee auf der Platanenbestandenen Plaza abschließen kann.

Die wirtschaftliche Bedeutung von Portbou als Grenzbahnhof ist stark zurückgegangen. Neben Irun am Atlantik war Portbou der wichtigste Bahnhof an der Grenze von Spanien zu Frankreich. Hier muss durch den Unterschied zwischen der französischen Normalspur und der spanischen Breitspur alle Ware umgeladen werden, Passagiere müssen umsteigen. Den gigantischen Bahnhof hat man 1929 zur Weltaustellung eröffnet. Inzwischen läuft der Löwenanteil des Bahnverkehrs zwischen Frankreich und Katalonien über die Hochgeschwindigkeitsstrecke Figueres-Perpignan und Portbou ist an den Rand der Karte gerutscht…

Während des dritten Reiches war Portbou ein Hafen der Hoffung für viele Flüchtlinge, die aus Hitlerdeutschland fliehen mussten. Der prominenteste Fall ist Walter Benjamin, der deutsche Philosoph und Literaturkritiker kam 1940 auf der Flucht nach Portbou. Walter Benjamin wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin geboren, er wuchs als Kind assimilierter Juden in Berlin auf. Nach seiner Promotion arbeitete er als freier Schriftsteller, er intersserte sich für den Komunismus, reiste viel und war zuhause in der weltoffenen und interessierten Literaturszene der Zwanzier Jahre des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Freunden zählten Bertold Brecht und Theodor W. Adorno.

Direkt nach der Machtübernahme der Nazis 1933 ging Benjamin nach Paris ins Exil. Hier lebte er in großer Armut, Hannah Arendt unterstütze ihn ein wenig und er hatte ein schmales Gehalt vom Institut für Sozialforschung, dass der nach New York emigrierte Max Horkheimer leitete. 1940 wollte er über Spanien und Portugal in die USA gelangen und reiste zunächst nach Maseille und von dort weiter nach Portbou. Mit Hilfe von LisaFittko gelangte er über die Grenze nach Spanien, aber trotz des geglückten illegalen Grenzübertritts fürchtete er immer noch eine Auslieferung an die Deutschen und nahm sich, verzweifelt über seine Situation und wohl auch zermürbt durch die Jahre im Exil in der Nacht vom 26. auf den 27. September 1940 das Leben.

Heute erinnert in Portbou das wirklich eindrucksvolle Denkmal „Passagen“ des israelischen Künstlers Dani Karavan an Walter Benjamin.

Auch Lisa Fittko vedient hier ein paar Worte: sie wurde1909 in Österreich-Ungarn geboren und wuchs in Wien auf. Schon 1933 leistete sie Widerstand gegen die Nazis und musste nach der Verbreitung von antifaschistischen Flugblättern nach Prag fliehen. Später ging sie nach Frankreich, lebte zunächst in Paris und organisierte zusammen mit einer Fluchthilfeorganisation Hilfe für die vom Vichy-regime bedrohte Menschen. Sie führte

Lisa Fittko

Lisa Fittkos Buch

immer wieder Flüchtlinge über die Pyrenäen nach Spanien. Diese Epoche ihres Lebens beschreibt sie in ihrem Buch „Mein Weg über die Pyrenäen“. Später gelang ihr zusammen mit ihrem Mann die Flucht nach Kuba, dann nach Chicago, wo sie an der Universität lehrt und sich der amerikanischen Friedensbewegung anschließt.

Im Andenken an Lisa und Hans Fittko wurde im französischen Banyuls-Sur-Mer eine Gedänkstätte eingerichet. Vom Museum aus führt ein Wanderweg über die alte Fluchtroute nach Portbou – während der fünstündigen Wanderung kommt dem Wanderer das Schiksal der Flüchtlinge vielleicht näher, als es im Museum jemals der Fall sein könnte.

 

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admin on December 30th, 2011

Essen ist für die Katalanen eine ernst zu nehmende Angelegenheit, nichts was man nebenher erledigt. Während die Deutschen im Schnitt ungefähr 7 % ihres Monatseinkommens für Lebensmittel ausgeben, ist es bei den Katalanen das Doppelte. Obwohl natürlich die moderne Lebensweise, und die Tatsache, dass immer mehr Frauen arbeiten, und deshalb nicht die Zeit haben, aufwändig zu kochen, das Bild etwas verändert haben, ist Essen in Katalonien ein wichtiges Stück Lebensqualität.

Frühstück: morgens hält man sich allerdings eher zurück. Ein Milchkaffee und ein paar Kekse oder ein Croissant (am Wochende), damit beginnen die meisten Katalanen den Tag. Wer allerdings hart arbeitet, wie die Bauarbeiter oder Fischer braucht natürlich ein paar mehr Kalorien, sie essen ein Entrepa, bestehend aus Brot, auf dem statt Butter eine reife Tomate zerrieben und das mit Olivenöl und Salz gewürzt wird. Der Belag besteht aus Käse, Schinken (luftgetrocknet natürlich) oder anderem Aufschnitt. Dazu gibt es eine Cola, oder aber schon mal ein Bier oder ein Glas Wein.

Mittagessen: Die Küche in Katalonien ist bodenständig und deftig. Auf die Zutaten kommt es an, die müssen von bester Qualität sein, und richtige katalanische Hausfrauen können ihren Metzger oder Gemüsehändler durchaus das Fürchten lehren. Unter der Woche isst man oft Gemüse, einfach in Wasser gedämpft, als zweiten Gang Fisch oder Fleisch. Natürlich gibt es viele typische Gerichte, für die jede Hausfrau ihr eigenes Rezept hat. Ein Nachtisch kommt jeden Tag auf den Tisch, aber unter der Woche ist es in der Regel ein Stück Obst oder ein Joghurt.

Sonntags wird das Mittagessen regelrecht zelebriert. Man trifft sich mit der Familie und das Essen kann schon mal bis in die frühen Abendstunden gehen. Eine typischer Sonntags-Brauch in Katalonien ist der Vermut, den man in einer Bar zu sich nimmt. Man trinkt einen Wermuth oder die alkohlfreie Version Bitter, eine bonbonrosa Brause,die wie eine Mischung aus Mundspülung und Kaugummi schmeckt, dazu gibt es Chips, Oliven und Herzmuscheln aus der Dose.

Danach geht man zum Essen. Das beginnt vielleicht mit einem Pica Pica: Käse und luftgetrockene Dauerwurst, Schinken, Oliven… alles, was den Appetit anregt eben. Dann geht es mit den Vorspeisen los, je nach Anlass gibt es mehr oder weniger: gefüllte Eier, Kartoffeln aus Olot, Kroketten, eine Suppe…

Darauf folgt der zweite Gang, der ebenfalls aus bis zu drei verschiedenen Gerichten bestehen kann. In der Familie meines Mannes gibt es zum Beispiel zum traditionellen Weihnachtsessen am 25. Dezember als Hauptgang zuerst gefüllte Tintenfische, dann Huhn mit Kaisergranat und dann einen Rinderbraten. Dazu einen Salat, damit das Fleisch oder der Fisch besser rutscht – und das ist spätestens beim zweiten Hauptgang nicht mehr so recht der Fall…

Auch der Nachtisch fällt natürlich am Sonntag aufwändiger aus. Eine Crema Catalana (eine Art Pudding mit einer Haut aus karamelisiertem Zucker, ein Flan (Eierpudding) oder hausgemachtes Backwerk sind typische Postres.

Nach so einem Essen kann man das Abendessen getrost ausfallen lassen, das sorgt dann auch für einen gewissen Kalorien-Ausgleich.

Zum Abendessen, das in Katalonien selten vor neun Uhr abends beginnt, gibt es wieder drei Gänge, die allerdings sehr leicht ausfallen: eine Suppe, ein Salat oder eine Portion gedämpftes Gemüse als ersten Gang, dann folgt ein Stück Fisch oder Fleisch, vorzugsweise fettfrei gegrillt und wieder ein Stück Obst oder einen Joghurt als Nachtisch.

Hier ein Rezept meiner Schwiegermutter: Reis mit Artischocken, ein Gericht, das fürs Wochenende nicht fein genug ist, das unter der Woche als Plat unic (einziger Teller), als Hauptgericht, das keine Vorspeise erfordert, gilt.

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admin on December 19th, 2011

Im Nordosten Spaniens, am Mittelmeer, liegt der beliebte Küstenstreifen Costa Brava. Dieser Küstenstreifen wird aufgrund der Gebirgsstruktur und des felsigen Reliefs auch als „wilde Küste“ bezeichnet. Die Costa Brava ist circa 220 Kilometer lang und reicht von der französisch-spanischen Grenze in den Pyrenäen bis hin zu etwa 60 Kilometern vor der Stadt Barcelona.
Die Felsen fallen steil zum Meer hinab. Zwischen den Felsen wurden kleine Fischerdörfer erschaffen, die es lohnt, gesehen zu haben. Wer gern in einer einsamen Bucht entspannen will, ist hier genau richtig. Viele sind nur mit einem Boot zu erreichen. Allerdings ist nicht die ganze Küste von Felsen und Buchten übersät. Am Golf de Roses gibt es flache Strände mit feinem weißem Sand.

An der Costa Brava gibt es viele verschiedene Ausflugsziele, Orte, die gesehen werden müssen, wundervolle Landschaften und zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Zahlreiche Reiseveranstalter bieten Ferienhäuser und Ferienwohnungen vor allem in der Nebensaison recht günstig an – in den Sommermonaten steigen die Preise jedoch passend zur Temperatur.

Wer die Spuren von einer längst vergangenen Zeit suchen will, sollte sich unter anderem die romanische Klosterruine Sant Pere de Rodes besuchen. Die Klosterruine liegt im Naturpark Cap de Creus. Die längste Festungsmauer der Provinz sowie ein Salvador-Dali-Museum gibt es am Castell de Sant Ferran zu sehen. Eine weitere Festung aus dem 14. Jahrhundert, welches heute als Museum, Spielkasino und als Veranstaltungsplatz genutzt wird ist die Festung Peralada.

Die Altstadt von Pals ist ebenfalls einen Besuch wert. Die Altstadt liegt auf einem Hügel mit Treppenaufgängen und ist noch komplett erhalten und wurde restauriert. Interessant ist auch die Stadt von Girona, welche eine Kathedrale, arabische Bäder sowie eine Altstadt mit verschiedenen Museen zu bieten hat.

Dennoch gibt es einzelne Sehenswürdigkeiten in einigen Orten an der Küste. So gibt es beispielsweise ein weiteres Dali-Museum in dem Ort Cadaques sowie das Landhaus von Dali in Portlligat zu sehen. Eine Ausgrabungsstätte der griechisch-römischen Stadt Empuries bei L`Escala. Verschiedene Häfen und Villen können an einigen Orten bestaunt werden.

Andorra ist ein Kleinstaat in den Pyrenäen. Sehenswert ist hier vor allem die Landschaft. Beliebt ist Andorra deshalb, weil hier zollfrei eingekauft werden kann.

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admin on December 14th, 2011

Die Costa Brava als eine der wichtigsten spanischen Ferienregionen hat ein breites Angebot sowohl an Ferienhäusern als auch an Hotels. Es gibt das passende Angebot für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel in beiden Sektoren. Die Frage ist nur ob man besser in einem Hotel oder in einem Ferienhaus aufgehoben ist.

Wie meistens im Leben lautet die Antwort: es kommt darauf an! Welche Art von Urlaub hat man geplant? Die Costa Brava bietet die Möglichkeit zu einer breiten Palette von Aktivitäten. Bevor man sich für ein Hotel oder ein Ferienhaus entscheidet sollte man sich also fragen, wie der Urlaub aussehen soll:

  • Will ich am Strand liegen und am perfekten Bräunungsgrad arbeiten?

  • Steht Sightseeing auf dem Programm?

  • Bin ich mit Kind und Hund unterwegs?

  • Muss ich auf die Kosten achten?

  • Soll es ein Aktivurlaub mit Wassersport und anderen Outdooraktivitäten werden?

  • Will ich mich bedienen lassen?

Die Vorteile eines Hotels liegen auf der Hand: man braucht weder sein zu Bett machen, noch sich ums Saubermachen kümmern. Toast, Marmelade und Kaffee stehen fertig angerichtet auf dem Frühstücksbuffet, und wenn man einen Drink möchte, muss man nur zur Poolbar schlendern. Aber das alles hat natürlich seinen Preis. Dazu kommt, dass man sich normalerweise zum Mittag- und Abendessen ein Restaurant suchen muss, falls man nicht Halb- oder Vollpension gebucht hat. Das alles schlägt natürlich zu Buche und die Endabrechung wird bei einem Hotelaufenthalt sicher höher ausfallen als bei Ferien im Ferienhaus.

Und das Ferienhaus?

Folgende Gründe sprechen dafür, sich für ein Ferienhaus an der Costa Brava zu entscheiden.

  • Kostenkontrolle

  • größere Unabhängigkeit

  • mehr Bewegungsspielraum

Der erste Punkt spricht für sich: gerade wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist, kommt man finanziell mit einem Ferienhaus oder Apartment besser weg. Ein weiterer Pluspunkt: man hat eine Küche zur Verfügung und kann sich selbst verpflegen – Restaurant-Besuche gehen schnell ins Geld!

Im eigenen Apartment ist man nicht an die oft restriktiven Öffnungszeiten des Hotelrestaurants gebunden: wenn man gerne um zwei Uhr mittags frühstücken möchte, hindert eine niemand daran…

Und schließlich: gerade wenn man mit Kindern reist, wird man es zu schätzen wissen, wenn man mehr als ein Zimmer zur Verfügung hat! Ich kann mich noch an den ersten Urlaub mit unserer knapp einjährigen Tochter erinnern: ab neun Uhr abends saßen mein Mann und ich auf der winzigen Terrasse unseres Hotelzimmers und unterhielten uns höchstens im Flüsterton – sonst wäre unser kleiner Liebling, den wir gerade mühsam in den Schlaf gesungen hatten, wieder aufgewacht… nach ein paar Tagen gaben wir auf und mieteten ein Apartment mit zwei Schlafzimmern und einem Aufenthaltsraum, obwohl wir das Hotelzimmer schon voll bezahlt hatten. Nun mussten wir uns auch nicht mehr mit dem wenig flexiblen Hotelpersonal über die Babymilch in der Minibar streiten…

Ferienhäuser an der Costa Brava gibt es in großer Auswahl, man muss sich nur das passende heraussuchen.

Fazit: Ob Sie während Ihres Urlaubs besser in einem Hotel oder einem Ferienhaus aufgehoben sind, hängt einerseits von Ihrem Reisestil und andererseits von Ihrem Budget ab

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admin on December 13th, 2011

Hier ein lesenswerter Bericht über eine Wanderung von Roses ans Cap de Creus. Er ist nicht mehr ganz aktuell (das Restuarant El Bulli ist inzwischen geschlossen), aber die Wanderung sist gut beschrieben – man kann sich direkt auf den Weg machen!

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admin on December 9th, 2011

Egal, zu welcher Jahreszeit Sie Coimbra besuchen, die Stadt wird Ihnen sicher gefallen! Sie bietet für jeden etwas: Kultur und Geschichte, Restaurants, Märkte und jede Menge interessanter Läden zum Shoppen. Um alle Sehenswürdigkeiten bequem erreichen zu können, sollten Sie ein zentral gelegenes Hotel, wie das Hotel Oslo in Coimbra wählen. Wenn Sie nicht gerne laufen, haben Sie per Fahrrad alle Sehenswürdigkeiten der Stadt vom Hotel Oslo aus in Reichweite.

Der Parque Verde do Mondego

Besonders wenn Sie mit Kindern unterwegs sind (aber nicht nur dann) ist der Mondego-Park ein lohnendes Ausflugsziel. Der Park ist Teil von Coimbras grüner Lunge, man kann sich hier gut vom Stadtbummel erholen und Blick auf den Fluss genießen. Es gibt Bars und Restaurants, und manchmal wird Live-Musik in einem kleinen Pavillon gespielt. Den Mondego-Park sollte man auf keinen Fall verpassen.

Die Universität von Coimbra

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Coimbra gehört die Universität. Sie ist eine der ältesten Universitäten Europas, wer hier augenommen wird, hat wirklich Glück! Rund 20.000 Studenten studieren hier, darunter auch viele Ausländer, die Universität in Coimbra ist die kosmopolitischste in Portugal. Auf keinen Fall sollte man die barocke Universitätsbibliothek verpassen, sie beherbergt 250.000 Bücher!

Eine Bustour

Eine der bequemsten Arten, Coimbra kennen zu lernen, ist vom Fenster eines der umweltfreundlichen Minibusse aus. Sie heißen „Slippers“ und fahren von 9 Uhr morgens bis 7 Uhr abends. Sie haben keine festgelegten Haltestellen, sondern halten, wo immer Sie wollen. Ihre Route schliesst alle wichtigen Sehenswürdigkeiten ein: Sie passieren die alte Kathedrale, den Markt, das Rathaus und die Praca do Comercio. Wo es Ihnen am besten gefällt, steigen Sie einfach aus!

Der botanische Garten

Wenn Sie Pflanzen mögen, ist der botanischen Garten von Coimbra unbedingt ein lohnendes Ziel. Er ist Teil der Universität und wurde im 18. Jahrhundert vom Marques de Pombal angelegt. Er gehört zu den schönsten botanischen Gärten Europas und ist zu allen Jahreszeiten eine Explosion von Farben und Formen. Neben den wunderbaren Außenanlagen, gibt es auch einige Gewächshäuser zu bewundern.

Essen

Coimbra hat eine interessante gastronomische Szene, es gibt eine riesige Auswahl an Restaurants und Kneipen. Ob Ihnen nun der Sinn nach original portugiesischer Küche, nach einem Teller guter italienischer Spaghetti oder etwas Exotischerem, wie nach einem asiatischen Restaurant zum Beispiel steht, Sie werden fündig werden! Falls Sie gerne vollwertig und vegan essen, sollten Sie unbedingt das „Molho de Brocolos“ ausprobieren. Lassen Sie sich von dem Äußeren des Restaurants nicht beeindrucken – es mag alt und etwas abgewohnt aussehen; das Essen ist einfach wunderbar!

Möchten Sie die traditionelle portugiesische Küche kennen lernen, ist das Ze Neto’ im Stadtzentrum eine gute Wahl. Der Familienbetriebe serviert köstliche portugiesische Hausmannskost. Was kann man bestellen? Typische Gerichte sind das cozido a portuguesa, eine Art Eintopf, oder die chafana, ein Schmorgericht, dessen Hauptzutat Lamm oder Ziege ist.

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admin on November 28th, 2011

Michelin hat gesprochen: Hier ist eine Liste der katalanischen Restaurants (der michelin 2012 spanienVollständigkeit halber habe ich alle aufgelistet, nicht nur die, die im unmittelbaren Einzugsbereich der Costa Brava liegen), die in der Ausgabe 2012 des Michelin-Führers mit Sternen dekoriert sind. Katalonien hat zwei seiner vier Drei-Sterne-Restaurants verloren: El Bulli, das vor ein ppar Monaten bis auf weiteres seine Pforten geschlossen hat und Can Fabes, dessen Besitzer Santi Santamaria überraschend vor neun Monaten gestorben war. Das Restaurant wurde auf zwei Sterne zurückgestuft. Hier sind die Restaurants samt Adressen im Einzelnen:

 

Drei Sterne:

  • El Celler de Can Roca (Girona), Can Suyner 48, 17007 Girona, Tel.: 972-222157, www.cellercanroca.com
  • Sant Pau (Sant Pol de Mar), C. Nou 10, 08395 San Pol de Mar, Tel.: 93-7600662 www.ruscalleda.com

Zwei Sterne:

  • Can Fabes (Sant Celoni), San Joan 6, 08470 Sant Celoni, Tel.: 93 8672851 www.canfabes.com
  • Les Cols (Olot), Ctra. de la Canya, s/n, 17800 Olot, Tel.: 972-269209, www.lescols.com
  • Lasarte (Barcelona), Passeig de Gràcia, 73-75, 08008 Barcelona, Tel.: 93-4450000 www.condesdebarcelona.com
  • Miramar (Llançà), Passeig Marítim 7, 17490 Llançà, Tel.: 972-380132, www.miramar.cat
  • Abac (Barcelona), Avda Tibidabo 1, 08022 Barcelona Tel.: 93-3196600, www.abacbarcelona.com

Ein Stern:

  • lAliança(Anglès), C. Jacint Verdaguer 3, 17160 Anglès, Tel.: 972-420156, www.restaurantalianca.com
  • Can Bosch (Cambrils), Rmbl Jaume I 19, 43850 Cambrils, Tel.: 977-360019, http://canbosch.com

  • Can Jubany (Calldetenes), Carretera de Sant Hilari, 08506 Calldetenes
    Tel.: 93-8891023, www.canjubany.com
  • Alkimia (Barcelona), C. Indústria 79, 08025 Barcelona, Tel.: 93-2076115, www.alkimia.cat
  • Casamar (Llafranc), C. Del Nero 3, 17211 Llafranc, Tel.: 972-300104, www.hotelcasamar.net
  • Ca L´Enric (La Vall de Bianya), Carretera Camprodon, 17813 La Vall de Bianya
    Tel.: 972-290015, www.calenric.net
  • El Rebost d`en Pere (Banyoles), Paseo de la Industria 5, 17820 Banyoles, Tel.: 972 57 23 53
  • Estany Clar (Cercs), Carretera C-16 km 99,3, 08600 Cercs Barcelona, Tel.: 93-8220879 www.estanyclar.com
  • Evo (L´Hospitalet de Llobregat), Avinguda Gran Via 144, 08902 L’Hospitalet de Llobregat, Tel.: 93-4135030, www.evorestaurante.com
  • Fogony (Sort), Avinguda Generalitat de Catalunya 45, 25560 Sort, Tel.: 973-621225, www.fogony.com
  • Gaig (Barcelona), C. Aragó 214, 08011 Barcelona, Tel.: 93-4291017, www.restaurantgaig.com
  • Dos Cielos (Barcelona), C. Pere IV 272-286, 08005 Barcelona, Tel.: 93-3672070, http://doscielos.com
  • Hofmann (Barcelona), C. La Granada del Penedes 14-16, 08006 Barcelona, Tel.: 93-2187165, www.hofmann-bcn.com
  • Massana (Girona), Bonastruc de Porta 10, 17001 Girona, Tel.:972-213820 , www.restaurantmassana.com
  • Sala (Olost), Plaza Mayor 17, 08516 Olost, Tel.: 93-8880106, www.fondasala.com
  • Comerç 24 (Barcelona), C. Comerç 24 08003 Barcelona, Tel.: 93-3192102, www.projectes24.com
  • La Cuina de Can Simon (Tossa de Mar), C. Portal 24, 17320 Tossa de Mar, Tel.: 972-341269
  • La Llar (Castello d´Empuries), Ctra. de Roses a Figueres km 4, Roses, Tel.: 972-255368, www.restaurantlallar.com
  • Mas Pau (Figueres), Carretera Figueres A Besalú, 17742 Avinyonet de Puigventós
    Tel.: 972-546154, www.maspau.com
  • Caelis (Barcelona), Gran Vía Corts Catalanes 668, 08010 Barcelona,
    Tel.: 93-5101130, http://hotelpalacebarcelona.com
  • Moo (Barcelona), C. Rosselló 265, 08008 Barcelona, Tel.: 615-943556, www.hotelomm.es
  • Neichel (Barcelona), C. Beltran in Rozpide 1, 08034 Barcelona, Tel.: 93-2038408, www.neichel.es
  • Rincón de Diego (Cambrils), Drassanes 7, 43850 Cambrils, Tel.: 977-361307, www.rincondediego.com
  • Saüc (Barcelona), Via Laietana 49, 08003 Barcelona, Tel.: 93-3210189, www.ohlahotel.com
  • Via Veneto (Barcelona), C. Ganduxer 10, 08021 Barcelona, Tel.: 93-2007244, ww.viavenetorestaurant.com
  • Cinc Sentits (Barcelona), C. Aribau 58, 08011 Barcelona, Tel.: 93-3239490, http://cincsentits.com
  • Manairó (Barcelona), C. Diputació 424, 08013 Barcelona, Tel.: 93-2310057, www.manairo.com
  • Els Tinars (Llagostera), Carretera de Sant Feliu a Girona km 7, 17240 Llagostera, Tel.: 972-830626, www.elstinars.com
  • L´Angle (San Fruitós de Bages), Camí de Sant Benet de Bages s/n, 08272 San Fruitós de Bages, Tel.: 672-208691, www.restaurantangle.com
  • Enoteca Hotel Arts Barcelona), Marina 19-21, 08005 Barcelona, Tel.: 93-2211000, www.hotelartsbarcelona.com
  • Bo.tic (Corçà), Ctra. C-66 Girona – Palamós km 11,5, 17121 Corçà, Tel.: 972-630869, www.bo-tic.com
  • Fonda Xesc (Gombrèn), Plaça Roser 1,17531 Gombrèn, Tel.: 972-730404, www.fondaxesc.com
  • El Torreó de L´Indià (Xerta), Carrer dels Molins 2, 43592 Xerta, Tel.: 977-473810, www.grupjfebrotels.com/villaretiroresort
  • Moments (Barcelona), Passeig de Gràcia 38-40, 08007 Barcelona, Tel.: 93-1518781, www.mandarinoriental.es
  • Hisop (Barcelona), PJ Marimon 9, 08021 Barcelona, Tel.: 93-2413233, www.hisop.com
  • El Capritx (Terrassa), C/ Padre Millán 140, 08225 Terrassa, Tel.: 93-7358039, www.capritx.com
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admin on November 24th, 2011

Auch wenn der Meeresboden um Cadaques und das Cap de Creus lange nicht mehr so artenreich ist wie vor Jahrzehnten, ist Cadaques immer noch ein beliebtes Ziel für Taucher. In Cadaques gibt es vier Tauchzentren, die Tauchgänge und Tauchkurse anbieten:

Ulla und Paul, Punta S’Oliguera nº97 – 972 25 89 80 / 659 92 58 89 – www.ullaundpaul.de

Diving Center Cadaques, C/ De la Miranda s/n – 652 31 77 97 – www.divingccadaques.com

Diving Center Port Lligat, Carretera de Cap de Creus nº1 – 972 25 84 12 / 636 75 96 01 – www.diveportlligat.com

Sotamar, Av. Caritat Serinyana, 17 – 972 258.876 Tel. móvil: 696 927 031 / 696 927 033 – www.sotamar.com

 

Hier der Link zu einem schönen Video von der Tauchbasis Ulla und Paul, das das Tauchrevier um Cadaques und das Cap de Creus zeigt.

 

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admin on November 15th, 2011

Cadaques, das weiße Fischerdorf auf der Halbinsel Cap de Creus war schon immer cadaquesetwas anders als der Rest der Costa Brava. Salvador Dali verbrachte hier als Kind seine Sommer, Später baute er zusammen mit seiner Frau Gala eine Fischerkate zu einer skurrilen Sommerresidenz um. In seinem Gefolge kamen Künstler Intellektuelle und Hippies nach Cadaques; einige von ihnen sind bis heute geblieben.

Dali verhinderte seinerzeit Bausünden in Cadaques und die felsige Küste der Halbinsel Cap de Creus tat ihr übriges: Bis heute wird das Ortsbild von kleinen weißen Häusern geprägt, die Hotelkästen und Apartmentanlagen, die andernorts die Costa Brava verschandeln, fehlen.

Cadaques ist vielleicht das internationalste Dorf an der Costa Brava. Im Winter wohnen knapp 3000 Menschen hier, im Sommer können es bis zu 20.000 sein. Mit diesen Touristenmassen ist der Ort deutlich überfordert: Es fehlt an Parkplätzen und oftmals bilden sich vor den Restaurants mSchlangen. Trotzdem hat Cadaques etwas magisches. Liegt es an besonderen Licht, das so viele Maler angezogen hat, an den schwarzen Felsen, die der Landschaft um den Ort etwas herbes und verwehrendes geben – Oder einfach daran, dass das Dorf seit fast 100 Jahren der Treffpunkt für Künstler aus aller Welt und Geldadel aus Barcelona ist?

cadaquesNach Cadadques fährt man um gesehen zu werden – oder einfach um das besondere Flair der kleinen Gassen um die Pfarrkirche Santa Maria zu genießen, einen Mojito am Passeig zu trinken oder einen langen Sommertag lang an einem der kleinen steinigen Strände in der Sonne zu liegen, zu schwimmen oder die Felsküste entlang zu schnorcheln.

Was muss man gesehen haben?

Port Lligat

Viele Reisebusse steuern am Ortseingang gar nicht erst den Parkplatz an sondern biegen direkt ab Richtung Port Lligat. Der winzige Fischerfleck liegt etwas nördlich von Zentrum von Cadaques; Zu Fuß hat man in 20 Minuten erreicht (vom Passeig aus auf der Hauptstraße Richtung Ortsausgang laufen, an der Bäckerei „Es Fornet“ nach Rechts in die C. Miquel Rosset einbiegen und dann einfach der Ausschilderung zur „Casa Dali“ folgen.

Der Ort Port Lligat war zu Anfang des 19. Jahrhunderts nicht mehr als ein paar port lligat daliFischerkaten – und daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Auch das Sommerhaus, dass sich Dali ab 1930 um eine Fischerhütte herum gebaut hat, Ist nicht besonders groß oder auffällig, wären da nicht die riesigen Eier auf dem Dach oder der gespaltene Kopf im Garten. Bis kurz vor seinem Tod verbrachte Dali regelmäßig die Sommermonate in Port Lligat, Hier fühlt er sich zu hause und veranstaltete seine legendären Feste. Er füllte sein Haus mit Objekten und Bildern und machte es zu einem Kunstgesamtkunstwerk, das heute jährlich Tausende von Touristen anzieht.

Weitere Informationen findet man auf der Seite der Fundacio Salvador Dali. Achtung: Das Haus kann nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigt werden, Besonders in den Sommermonaten empfiehlt es sich die Tickets frühzeitig zu kaufen – auch das ist über die Seite des Museums möglich.

Das Cap de Creus

Von seinem Haus aus hatte Dali einen Blick übers Mittelmeer bis zum Cap de Creus, dem östlichsten Zipfel der iberischen Halbinsel. Er fühle sich privilegiert, pflegte er zu sagen, Weil er der erste in ganz Spanien sei, der die Sonne aufgehen sehe.

Die Halbinsel Cap de Creus ist rau. Die von den Kräften der Erdplatten verzerrten cap de creusund verbogenen Gesteinsschichten liegen überall frei; der allgegenwärtige Wind verhindert, dass Bäume wachsen. Im Winter sind die Stürme manchmal so stark, dass man sich nicht mehr auf den Beinen halten kann. Im Sommer ist es heiß, und der Naturpark um das Cap de Creus hoffnungslos mit Touristen überlaufen. Der Frühling ist wunderschön: Zwischen den niedrigen Sträuchern kämpfen sich Blumen davor und die weiße und schwarze Steppe (so heißen zwei der wichtigsten Pflanzen) blüht. Auch wenn das Wasser des Mittelmeers im Frühling oft noch zu kühl zum Baden ist sind die Monate März bis Mai die beste Zeit für Ausflüge ans Cap de Creus.

Praktische Hinweise: von Cadaques ausführt ein mehr oder minder gut ausgeschilderter Weg bis zum Cap de Creus. Für die 8 km sollte man ungefähr 2 Stunden einrechnen und für den Rückweg noch einmal die gleiche Zeit. Am Kap gibt es ein Restaurant, in dem es sich gut und günstig essen lässt und im Sommer eine kleine Bar. Außerdem ist im Leuchtturm ein Informationszentrum des Naturparks eingerichtet, dessen Ausstellung zu Flora und Fauna durchaus sehenswert ist.

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Die Sommermonate im Norden Spaniens sind vollgepackt mit einem Party-Angebot der Extraklasse. Vom Sónar Festival in Barcelona bis hin zum berühmten Stierrennen auf dem San Fermín – hier geht’s zum Kurz-Guide der fünf aufregendsten Fiestas in Nordspanien!

Sónar 2011, Barcelona, 16. – 18. Juni 2011

Die Mutter aller Elektro-Festivals öffnet schon bald wieder ihre Pforten und bietet dieses Jahr eines der wohl spektakulärsten Line-Ups: von Aphex Twin über Buraka Som Sistema und M.I.A. bis hin zu Underworld ist die gesamte Bandbreite der Elektroszene vertreten. Darüber hinaus gibt es ein fantastisches audio-visuelles Kunst- und Filmprogramm sowie eine innovative Multimediamesse. Wer günstige Flüge nach Barcelona bekommen will, sollte sich angesichts dieses Angebots schnell beeilen.

San Fermín, Pamplona, 06. – 14. Juli 2011

Viva San Fermín! So tönt es am 6. Juli zum Auftakt des feuchtfröhlichen Volksfests zu Ehren des Heiligen Fermín aus allen Ecken Pamplonas. Neun Tage lang mischen sich Einheimische mit Touristen aus aller Welt, um mit acht kraftstrotzenden Stieren durch die engen Gassen um die Wette zu jagen. Wem das zu waghalsig ist, der kann sich unter die tobende Menge mischen, Sektduschen verteilen und sich in einem der Brunnen abkühlen.

Azkena Rock Festival, Vitoria-Gasteiz, 23. – 25. Juni 2011

Wer auf Rockmusik steht und sich ein paar Tage die spanische Sonne auf den Pelz scheinen lassen will, sollte sich das Azkena Rock Festival in der baskischen Hauptstadt Vitoria-Gasteiz nicht entgehen lassen. Brian Setzer, Queens of the Stone Age, The Cult, Ozzy Osbourne u.v.m. bringen die Menge zum überkochen und liefern zum 10. Jubiläum des Festivals ein bombastische Angebot.

Bilbao BBK Live 2011, 07. – 09. Juli 2011

Mit einem unschlagbaren Line-Up, darunter Coldplay, Amy Winehouse, The Black Crowes, Kaiser Chiefs, Blondie und Chemical Brothers und einem Festivalgelände mit atemberaubender Bergkulisse bringt das Bilbao BBK auch dieses Jahr wieder das Blut vieler Festival-Fans in Wallung. Nur 15 Minuten zu Fuß von Bilbao entfernt, bekommt der Besucher hier einfach alles geboten: gute Musik, aufregende Kultur, relaxte Atmosphäre und ein fantastisches Wetterchen.

Grec Festival, Barcelona, 13. Juni – 02. August

Etwas ruhiger und besonnener geht es auf dem Grec Festival zu, das seit vielen Jahren mit einer ganzen Reihe kultureller Veranstaltungen auf und um den Montjuïc herum abgehalten wird. Neben klassischen und zeitgenössischen Theateraufführungen bietet dieses Festival Flamenco-Tänze, Ballettvorführungen sowie zahlreiche Pop-, Rock- und Jazz-Konzerte.

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admin on January 31st, 2011

Dies ist eine vegetarische Abwandlung der Paella, die mit den verschiedensten Gemüsesorten zubereitet werden kann und gerne unter der Woche gegessen wird. Ich habe das Rezept von meiner Schwiegermutter.spanische rezepte

Zutaten für vier Personen:

Fünf mittlere Artischocken

eine roter Paprika

eine Tomate

ein Paket feine Erbsen (TK, 200 g)

Fünf Hände voll Rundkornreise

Olivenöl

Salz

Zubereitung:

  1. Die Stängel und die harten Spitzen der Artischocken abschneiden, Die äusseren Blätter entfernen, so dass nur das Herz übrigbleibt. Vom Stängel kann man ruhig ungefähr 2 cm stehen lassen, der Stängelansatz ist normalerweise sehr zart und kann mitgegessen werden. Die Artischockenherzen in feine Scheiben oder in Viertel schneiden. In einer großen Antihaft beschichteten Pfanne ein wenig Olivenöl warm werden lassen (es darf auf keinen Fall rauchen) Und die Artischocken darin ungefähr 10 min anbraten.

  2. Die Paprika und die Tomate waschen und in Stücke schneiden, im Mixer zu Püree verarbeiten. Bei Bedarf kann man ruhig ein wenig Wasser zugeben.

  3. Die Artischocken salzen, das Paprika-Tomaten-Püree und die Erbsen dazu geben, circa 10 min köcheln lassen. Eventuell Wasser spanische rezeptedazu geben.

  4. Jetzt wird der Reis dazugegeben – Man rechnet für jede Person so viel Reis wie in eine hohle Hand passt und dazu eine Hand voll für den Topf (wie meine Schwiegermutter sagt). Am besten eignet sich Rundkornreis, er nimmt den Geschmack des Gemüses am stärksten auf. So lange kochen lassen bis der Reis gar ist ( circa 20 min). Währenddessen immer wieder umrühren, damit der Reis nicht ansetzt und bei Bedarf Wasser nachgießen.

  5. Wenn der Reis al dente ist, mit Salz abschmecken und vor dem Servieren 5 min ruhen lassen. Man muss aufpassen, dass der Reis nicht zu weich wird, sonst schmeckt es schnell pappig. Guten Appetit!

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admin on January 31st, 2011

Aktiv in und um Portbou

Die Albera, an deren Hängen Portbou liegt, ist ein ideales Wandergebiet. Ein ausgeschilderter Wanderweg führt vom Walter-Benjamin-Museum in Banyuls-Sur-Mer in Frankreich bis nach Portbou. Der Weg ist in Frankreich gelb markiert, in Spanien bordeau-rot; er führt durch Weinberge hinauf in die Pyrenäen. Die Grenze ist hier oben nicht markiert, sie verläuft irgendwo über die höchsten Gipfel der Albera. Der Weg eröffnet phantastische Ausblicke auf die Bucht von Llança, das die Flüchtlinge einen Blick für die Schönheit hatten, darf man bezweifeln.

Touristeninformation: Paseo Lluís Companys s/n, Tel.: 972-125161

Hotels

Die Auswahl an Hotels in Portbou ist nicht eben groß, und der Standard nicht der einer Großstadt…

  • Hotel Comodoro, C. de Méndez Nuñez 1, Tel.: 609-471504, http://www.hotelcomodoroportbou.com: einfache Zimmer, sehr freundlicher Umgang, Frühstück mit hausgemachter Marmelade
  • Hotel La Masia, Paseo de la Sardana 1-3, Tel.: 972-390372: sehr einfach, aber nicht teuer und zentral, freundlich, das ganze Jahr geöffnet

Restaurants

  • Restaurante Passatges, Passeig de la Sardana 6, Tel.: 972-390071, www.passatges.net: kleines Feinschmeckerlokal am Paseo Maritimo, das verschiedene Menus zu durchaus akzeptablen Preisen anbietet, auch an kleine Gäste hat man gedacht.

Strände

Portbou hat schöne Strände und das ist auch einer der Gründe weshalb im Sommer ein paar Touristen kommen. Direkt im Dorf liegt der Hauptsstrand Platja de Portbou, aber es gibt noch zwei andere Strände in der unmittelbaren Umgebung des Dorfes: Les tres Platgetes (eigentlich also drei kleine Strände) im Norden und Les Guiules im Süden. Alle Strände sind steinig und haben höchsten kurze sandige Abschnitte.

Hafen

Port de Portbou, Passeig de las Sardannes, Tel.: 972-390712, Handy: 654 332183, www.portdeportbou.cat

Der Hafen von Portbou ist besonders im Sommer ein Anziehungspunkt für viele Sportboote und Segler, die Preise sind moderater als in anderen Sporthäfen der Gegend.

Literaturempfehlungen

Lisa Fittko (Deutscher Taschenbuchverlag, 2004): Mein Weg über die Pyrenäen. Erinnerungen 1940/41. Erinnerungen einer österreichischen Widerstandskämpferin, die Flüchtlingen (u.a. Walter Benjamin) über die grüne Grenze von Frankreich nach Spanien brachte.

Walter Benjamin und Christian Brückner (Parlando Edition Christian Brückner, 2005): Berliner Kindheit um Neunzehnhundert. 2 CDs. Die Kindheitserinnerungen des Schriftstellers und Philosophen lassen das Berlin der Jahrhundertwende lebendig werden.

Bernd Witte (Rowhlt 1985): Rowohlts monographien, Nr. 341: Walter Benjamin. Ein kurzgefasster aber präziser Überblick über Benjamins Leben und Werk

Fritz Jacobi u.a. (Hrsg, Wasmut, 2008): Dani Karavan. Retrospektive. Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Martin Gropius Bau 2008.

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admin on April 20th, 2010

Für alle, die eine Wanderung in den kataonischen Pyrenäen planen, ist diese Seite sicher interessant: Mit Rucksack. Folko Seinsch hat hier seine Erfahrungen beim Wandern in den Pyrenäen (und auf Gomera) zusammengetragen, es gibt Tourenberichte und Fotos, Packlisten für den Rucksack und Informationen zu den gewanderten Wegen. Auf jeden Fall sollte man sich die umfangreiche Linksammlung anschauen – da werden die meisten Fragen, die man als Individualreisender so haben könnte, schon beantwortet.  Eine gelungene Seite, informativ und unterhaltsam!

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admin on April 17th, 2010

Nichts Weltbewegendes, aber der Frühling ist endlich da! Nach dem Schnee vor ein paar Wochen blüht es jetzt überall und es gibt sogar Leute, die schon baden. Ostern ist vorbei, Hotels und Straßen nicht mehr überfüllt und bis zum Sommer (wenn Hotels und Straßen wieder – ja genau!). Die schönste Zeit an der Costa Brava!

Hier ein paar Fotos vom Cap de Creus vom ersten Ausflug an den Strand dieses Jahr:

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admin on April 14th, 2010

Einer der berühmtesten Katalanen (man kann wohl ohne Übertreibung sagen einer der berühmtesten Katalanen aller Zeiten) hat Zeit seines Lebens seinen Lebensmittelpunkt an der Costa Brava gehabt. Das Dali-Museum in Figueres, sein Sommerhaus in Port Lligat und das Schloß Pubol, das er seiner Ehefrau Gala gegen Ende ihres Lebens kaufte bilden das Dalianische Dreieck, das jedes Jahr Tausende von Besuchern an die Costa Brava lockt.

Hier eine Auswahl von Büchern zu Dali  – zur Reisevorbereitung, zum Staunen und zum Schmökern!

Das geheime Leben des Salvador Dali: Vielleicht das beste Buch, um Dali wirklich zu verstehen, immerhin hat er es selber geschrieben. Ich fand es streckenweise etwas anstrengend zu lesen, aber ich bin auch kein wirklicher Dali-Fan. Es ist wie seine Bilder: verrückt, skurril, manchal sehr komisch, manchmal bitter – eben surrealistisch!

Gala: Mein Leben mit Eluard und Dali: eigentlich eine Biographie Galas, Dalis schwierige Ehefrau, aber man erfährt auch viel über den Künster und seine Lebensumstände. Wenn man gerne Biographien liest, wird man an diesem Buch seine Freude haben – mir hat es gut gefallen!

Dalí von Robert Descharnes (einem Freund Dalis) und Gilles Néret ist ein Must have für jeden richtigen Dali-Fan. Fast sechs Kilo Dali, da bleiben kaum Wünsche offen, (fast) das komplette malerische Werk Dalis findet man in diesem zweibändigen werk wieder.

Natürlich gibt es Hunderte von Büchern über Dali, dies sind die drei, die mir persönlich (von denen, die ich gelesen habe) am besten gefallen haben. Viel Spass damit und vielleicht gibts ja noch mehr Empfehlungen!

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