admin on August 2nd, 2009

Ein Festival de Musica gibt es in Cadaques schon seit vielen Jahren, aber im Jahr 2008 war eine „Renovierung“ fällig. Es stellte sich heraus, das der alte Festspielort, die Kirche von Cadaques, aus zwei Gründen nicht mehr ideal war: zum einen bot sie maximal 200 Zuhörern Platz und zum anderen war durch den Charakter der „Bühne“ (vor dem Altar) das mögliche Repertoire eingeschränkt.

Letztes Jahr fand das Festival de Musica de Cadaques zum ersten Mal in der Bucht Sa Conca unter freiem Himmel statt. Der Festspielort ist ideal für ein Sommerfestival: die Musiker spielen mit dem Rücken zum Meer, die Zuschauer sitzen in einem Olivenhain und unter dem nächtlichen Sommerhimmel des Mittelmeers. Das Festival de Musica Cadaques präsentiert sich in einem modernen sommerlichen Rahmen.

Gestern Abend fand das erste Konzert der diesjährigen Edition statt, das Festival wurde eröffnet mit einem Konzert Konzert von Guillermo Klein und dem Girona Jazz Project. Das Konzert, extra für das Festival in Cadaques von Guillerm Klein für das Festival in Cadaques komponiert, erinnert an den 100jährigen Todestag des katalanischen Komponisten Isaak Albeniz, vielleicht des Komponisten, dessen Musik international am ehesten für „spanische Musik“ steht.

Der Argentinier Klein griff bekannte Themen Albeniz´auf und setze sie für eine Jazz-Bigband – heraus kam eine erfrischende und neue Sichtweise von Albeniz´ Musik.

Das erste Konzert des Festival de Musica de Cadaques hat Spaß gemacht – man kann sich auf die nächsten zehn Tage freuen!

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admin on July 31st, 2009

Das Hotel Octavia ist einer der letzten Hotelneubauten im Zentrum von Cadaques – modern, komfortabel und seinen Preis wert – mit diesen Stichworten lässt sich das Octavia charakterisieren. Zum Haupstrand von Cadaques sind es geschlenderte zwei Minuten, Supermärkte und Restaurants liegen ebenfalls „über die Straße“. Den alten Stadtkern des Ortes hat man im Rücken, zentraler kann man in Cadaques kaum wohnen.

Die Zimmer sind eher nüchtern, dafür aber modern ausgestattet und picobello sauber und zu jedem der 41 Zimmer gehört eine kleine Terrasse. Es gibt Zimmer für bis zu vier Personen und das Hotel Octavia ist eines der wenigen Hotels in Cadaques, die auch Zimmer für Rolli-Fahrer anbieten.

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admin on July 24th, 2009

Ist die Schweinegrippe aus Spanien nach Deutschland geschwappt? Es gibt einiges, was dafür spricht. In Spanien waren vor ein paar Monaten die ersten Schweinegrippe-Fälle innerhalb Europas registriert worden – spanische Touristen hatten sie als unliebsames Souvenir aus Mexiko mitgebracht.

Heute meldet “Bild” , dass alleine gestern doppelt so viele Neuinfizierte registriert wurden (nämlich mehr als 500) wie vorgestern. Insgesamt sollen in Deutschland inzwischen rund 3000 Menschen an der Schweinegrippe erkrankt sein.

Ein großer Teil der gestern registrierten Erkrankten haben soch wohl im Urlaub in Spanien angesteckt. Eine ganze Anzahl  von ihnen wiederum waren entweder in Lloret del Mar oder aber in Mallorca im Urlaub.

Darf man jetzt nicht mehr nach Spanien fahren? Das wäre wohl eine übertriebene Vorischtsmaßnahme – vor allem, weil man sich inzwischen in Deutschland genau so gut anstecken kann, wie im Urlaub.

Was sollte man also tun? Menschenansammlungen meiden und sich gründlich die Hände waschen – daraufhin laufen die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes hinaus.

Vielleicht sollte man sich aber noch mal überlegen,  Sangria lieber im Glas und nicht im Eimer zu bestellen…

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Die Kathedrale des Meeres ist einer der großen Verkaufserfolge des letzten Jahres hier in Spanien. Ildefonso Falcones Roman mag keine Hochliteratur sein – unterhaltend ist er allemal. Als Leser taucht man ein in das Leben eines Leibeigenen im hochmittelalterlichen Kataloniens, man erfährt, wie es war, nicht über sein eigenes Leben bestimmen zu können und alles durch eine Laune eines Edelmannes zu verlieren. Man lernt die Bräuche und Gesetze der Zeit kennen, und begegnet vielen Straßen und Plätzen, die man während Barcelona-Trips besuchen kann (es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis jemand eine Stadtführung auf den Spuren des Romans anbietet – oder gibt es das schon?).

Die rund 500 Seiten sind auch sonst gespickt mit all dem, was einen fesselnden historischen Roman ausmacht: Liebe und Hass, Geburt und Tod, Edelleute und Prostituierte… Die eigentliche Protagonistin der Geschichte ist aber die Kathedrale des Meeres, La Catedral de Santa María del Mar, eines der schönsten Bauwerke der Hochgotik, die Barcelona zu bieten hat.

Fazit: Die Kathedrale des Meeresist ein lesenswertes Buch für alle, die sich auf einen Barcelona-beusch vorbereiten oder noch eine passende Reiselektüre suchen – und für alle, die einen unterhaltsamen historischen Roman zu schätzen wissen.

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admin on July 22nd, 2009

Am 15. Juli wird entlang der spanischen Küste überall dort, wo es Fischer gibt, das Fest der Virgen del Carmen, der Schutzheiligen der Fischer gefeiert. Obwohl in Cadaques gerade mal noch drei Männer ihr Brot mit der Fischerei verdienen, wird auch hier eine kleine Prozession auf die Beine (bzw. Boote) gestellt. Die Virge del Carme, hier in Cadaques eine eher kleine Statue, wird in einem mit Fahnen geschmückten Boot an die Mole gebracht, ihr folgen andere Boote, so viele, wie es das Wetter und der Wochentag (am Wochenende sind es mehr als unter der Woche) eben erlauben. An Land wird sie schon von den Zuschauern erwartet, dann geht es weiter, begleitet vom Pfarrer und einer Blaskapelle geht es zurück in die Kirche.

Zum Abschluss des Tages gibt es für alle Sardinen vom Grill auf einem großen Stück Landbrot.

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admin on July 21st, 2009

Nachdem das Jahr 2008 Katalonien (und dem Rest von Spanien) mit einer veritablen Dürre einen Vorgeschmack darauf gegeben hat, was uns in Zukunft erwarten könnte, setzten die Katalanen jetzt auf Meerwasser.

In El Prat de Llobregat, einem Vorort der katalanischen Hauptstadt, wurde jetzt die größte Meerwasserentsalzungsanlage Europas eingeweiht. Ihre Kapazität soll reichen, rund ein Viertel der 4,5 Millionen Einwohner der Region mit Trinkwasser zu versorgen. Im Moment läuft sie allerdings erst mit 20 % ihrer geplanten Gesamtkapazität.

Das Meerwasser wird zwei Kilometer vor der Küste aus einer Tiefe von 30 Metern aus dem Mittelmeer entnommen, aus 100 Litern Salzwasser werden 45 Liter Süßwasser. Allerdings hat diese Art der Wasseraufbereitung ihren Preis: er ist mit 60 Cent pro Kubikmeter fast doppelt so hoch, wie das Wasser, dass die Katalanen aus den Stauseen gewinnen. Die Devise heißt also weiterhin Wasser sparen!

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admin on July 20th, 2009

Cadaques hat ein breites Angebot an Hotelzimmern, ein erfreulicher Neuzugang ist das Hostalet de Cadaques. Klein aber fein – so kann man das Hotel beschreiben. Sehr zentral gelegen, bietet es acht modern ausgestattete, nicht allzu große Zimmer, jedes dekoriert mit der Panorama-Fotografie einer emblematischen Bucht der Gegend. Das Hotel wurde 2008 eröffnet, dementsprechend ist das Dekor modern- zurückhaltend und picobello in Ordnung, alle Zimmer haben Klimaanlage und Heizung, Kabelfernsehen und Wifi.

Das Angebot wird abgerundet durch eine Cafeteria und im Erdgeschoss, die besonders, wenn Barcelona spielt, auch gerne von den Leuten aus dem Dorf frequentiert wird.

Für wen ist das Hostalet geeignet? Für junge Leute, die gerne Feiern und Ausgehen (viele der interessantesten Bars und Restaurants liegen direkt nebenan), für alle, die Wert auf eine gepflegte und moderne Ausstattung legen.

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In der Zeit ist ein lesenswerter Artikel über die Geschichte der Costa Brava als Ziel für den Tourismus erschienen. Die katalanische Schriftstellerin Rosa Regás betrachtet mit ihrem Bruder Oriol die Entwicklung der Costa Brava von den bescheidenen Anfängen bis zum Massentourismus heute und den verbliebenen Enklaven. Während der Franco-Dikatur herrschte noch Zucht und Ordnung, aber, wie Rosa Regás anmerkt „der Krieg gegen den Bikini war der erste Krieg, den Franco verlor“. Franco würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, das es der Statdrat von Lloret de Mar es dieses Jahr für nötig befunden hat, eine Verordnung zu verabschieden, die Sex am Strand verbrietet…


Über Cadaques, das schönste aller Dörfer an der Costa Brava (wie ich mit dem unbescheidenen Partiotismus der Neu-Zugezogegen feststelle), schreibt sie: „Heute erkenne ich niemanden mehr auf der Straße. Nur das Licht ist noch dasselbe. Und das schafft es immer wieder, mir die Tränen in die Augen zu treiben.“

Ein durch und durch lesenswerter Artikel für alle, die die Costa Brava vom Standpunkt einer (dazu sehr eloquenten) Insiderin kennen lernen wollen.

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admin on July 16th, 2009

In Berlin-Mitte gibt es eine neue Anlaufstelle für Bewunderer des Malers von der Costa Brava. Eine Austellung zeigt vierhundert Exponate: Zeichnungen, Skulpturen und Illustrationen, dazu begleitendes Filmmaterial und anderes Doukumentationsmaterial. Mehr Informationen gibt es hier.

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Spanien ist das Land in Europa, das von der Wirtschaftskrise am heftigsten gebeutelt wird. Die Arbeitslosigkeit ist inzwischen fast auf 20% gestiegen und einer der Hauptwirtschaftszweige des Landes, der Tourismus, kränkelt. Vielerorts bleiben die Liegestühle und die Hotelbetten leer – Hotelbesitzer und Tourismusmanager versuchen, sich das bis jetzt eher mäßige Ergebnis der Sommersaison 2009 schönzureden und steuern kräftig mit Rabatten gegen. Was des einen Leid ist in diesem Fall des anderen Freud: Überall gibt es noch freie Hotelzimmer und Ferienwohungen, viele Flüge sind nicht ausgebucht und wer bisher dachte, das der Urlaub dieses Jahr ausfallen müsste, kann wieder anfangen zu planen.

Hier ein paar Anbieter, die noch sehr attraktive Pakete im Angebot haben:

Bei 5vorFlug gibt es vier Tage Costa Brava (Lloret del Mar, Hotel Fenals Garden – vier Sterne) ab 260 € pro Person, das Royal Star (ebenfalls in Lloret und mit vier Sternen versehen) ist schon ab 243 € zu haben. Überhaupt gibt es in Lloret noch viele freie Hotelzimmer (nicht eben eine Überraschung, bei der enormen Kapazität), aber auch Calella, Santa Susana und Platja D´Aro sind gut vertreten. Auch bei

ab-in-den-urlaub.de! sieht es ähnlich aus: grosse Auswahl, das Preisniveau nicht viel anders – los geht es bei unter 250 € pro Person für vier Tage inklusive Flug. Auch bei Ferienhäusern und Apartments hat man noch eine Menge Auswahl, selbst im August (der Haupreisezeit der Spanier) sind noch Unterkünfte zu haben. Auch DERTOURS -

Urlaub mit DERTOUR – und Sie bestimmen, wo´s langgeht! – hat Ferienwohungen und Hotels im Angebot, auch wenn die Auswahl nicht so groß ist, wie bei den vorherigen Anbietern. Dafür kann man sich seinen Urlaub ganz bequem selber zusammenstellen, als Bausteine stehen Flüge, Hotels, Ferienwohnungen und Apartments zur Auswahl.

Interhome Sonne & Strand – Ferienhäuser und Wohnungen mit direktem Strandanschluss oder in nächster Distanz zum Meer: hier gibts Apartments für vier Personen schon ab 600 € pro Woche, z.B. in Llanca, auch sonst ist die Auswahl noch groß. Für Kurzentschlossene gibt es einen Last Minute Rabatt:Interhome Last Minute – Erhalten bis zu 33% Ermässigung auf den Mietpreis!

Reisen zu kleinen Preisen – Neckermann macht’s möglich: auch der Traditionsanbieter hat noch jede Menge Hotelbetten frei, sowohl unter dem Menüpunkt “Pauschalreisen” als auch unter “Lastminute”. Auch unter “Wellness” werden einige Hotels an der Costa Brava gelistet.

Thomas Cook – die ganze Welt des Reisens punktet durch unschlagbare Preise, sieben Tage Hotelzimmer inklusive PFlug  gibts schon für rund 180 € pro Person (Hotel Merce, Pineda de Mar). Apartments findet man ab wenig mehr als 100 € pro Tag für vier Personen auch noch in akzeptabler Auswahl.

Die meisten dieser Anbieter haben eher unpersönliche große Hotels in der Auswahl – aber Sie wollen Ihren Urlaub ja nicht im Hotelzimmer verbringen und wenn Sie günstig eine Unterkunft suchen, sind diese Programme sicher eine gute Wahl. Wenn Sie etwas Besonderes suchen – diese Hotels haben auch noch Zimmer frei:

Das Hotel San Roc in Calella de Palafrugell liegt an einem Felsabhang direkt über dem Meer – der wunderschöne Blick kann von verschiedenen Terrassen und natürlich auch von den Hotelzimmern aus genossen werden.

Das Hotel Palau lo Mirador in Toroella de Montgri ist in einem mittelalterlichen Palast untergebracht, dessen geschichtsträchtige Mauern mit der komfortabel-modernen Inneneinrichtung angenehm kontrastieren.  Die Zimmer sind großzügig und den Garten kann man mit seinen 7.000 qm wohl auch so nennen. Ein Pool, eine Chill-Out-Bar und ein Restaurant runden das Angebot ab.

In diesem Fall ist der Name irreführend: das Hostal de la Gavina hat nichts mit einer günstigen Backpackerunterkunft zu tun. Seit 80 Jahren beherrbergt es Touristen auf höchstem Niveau – zur Ausstattung gehören Tennisanlagen, ein Meerwasserpool, drei Restaurants, eine Bar und die Zimmer und Suiten sind mit erlesenen Antiquitäten ausgestattet. Also der richtige Ort, um sich rundherum verwöhnen zu lassen.

Auch das Hotel Arcs de Monells ist in geschichtsträchtigen Mauern untergebracht: das Haus wurde im 14. Jahrhundert als Hospital gegründet. Jedes Zimmer trägt den Namen eines berühmten Katalanen – vertreten sind z. B. Salvador Dali und der Schriftsteller Josep Pla), die Besitzer haben in das alte Gemäuer ein modernes Hotel integriert.

Auch das Mas de Torrent gehört in die absolute Luxusklasse. Das Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert ist von seinen Besitzern zu einer Oase für reisemüde Touristen ausgebaut worden. In dem gepflegten mediterranen Garten kann man am Pool entspannen, das ausgezeichnete Restaurant bietet katalanische Küche auf hohem Niveau.

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admin on July 6th, 2009

Barcelona mit KindernObwohl Barcelona eine quirlige und manchmal hektische Grossstadt ist, kann man trotzdem ohne Bedenken auch mit Kindern einen Trip in die katalanische Hauptstadt angehen. Allerdings sollte man die Reise sorgfältig planen und sich gut überlegen, wie man anreist, wo man übernachtet und welche Sehenswürdigkeiten sowohl Eltern als auch Kindern Spass machen.

Zur Anreise: von Deutschland (und auch von Österreich und der Schweiz aus) hat man mit dem Auto im besten Fall eine Reise von 1000 Kilometern vor sich, wahrscheinlich aber mehr. Das ist mit Kindern an einem Tag kaum zu schaffen, d.h. Eine Zwischenübernachtung in Frankreich ist fast unumgänglich. An der Strecke gibt es durchaus Ziele, in denen eine Übernachtung lohnt; es ist jedoch besser, schon von zuhause aus ein Hotel zu reservieren, gerade die preisgünstigen Hotelketten, die sich auch auf Durchreisende spezialisiert haben, sind abends schnell voll und in der Dunkelheit mit einem Auto voller quängeliger Kinder wird die Hotelsuche schnell zur Belastungsprobe für die Urlaubslaune…

Eine gute Wahl für Übernachtungen in Frankreich sind die Hotels der Kette Ibis. Sie bieten einen soliden Mitellkasse-Komfort zu erschwinglichen Preisen, in den meisten Hotels kann man rund um die Uhr eine Imbiss bekommen und die Mitarbeiter reagieren in der Regel unserer Erfahrung nach sehr freundlich auf Kinder. Extra-Wünsche werden gerne erfüllt und das (nicht im Preis inbegriffene) Frühstück ist gut und reichlich.

Weniger stressig und unter Umständen sogar günstiger ist ein Flug direkt nach Barcelona. Inzwischen fliegen auch viele Billigflieger wie Air Berlin, Easyjet oder Condor direkt nach Barcelona. Achtung: Die Mutter aller Billigflieger, Ryanair, hat zwar gleich zwei Flughäfen unter dem Etikett “Barcelona” im Angebot, aber bei sowohl in Barcelona-Girona als auch in Barcelona-Reus landet man weitab der katalonischen Hauptstadt!

airline direct , flug.de, Billigflüge von Deutschland und Flugbuchung.com vergleicht die Preise von Linien- und Billigflieger.

Nach Hotels kann man hier schauen, die Bewertungen anderer Hotelgäste helfen bei der Auswahl sehr! Günstiger sind die Angebote von Hostelworld.com, search over 15,000 Properties Worldwide – Book Now!

Innerhalb Barcelonas braucht man kein Auto – das Parken ist ein Alptraum und der öffentliche Nahverkehr gut ausgebaut. Für mindestens einen Tag lohnt sich der Kauf eines Ticketts für den Touristenbus, von der oberen Etage des Doppeldeckers lässt sich die Stadt aus einer ganz neuen Perspektive erleben und auch Kinder werden an dieser Art des Sighseeing ihren Spass haben. Man kann sooft man will an einer der 27 Stationen (die sich auf zwei Linien verteilen) aussteigen; der Bus fährt an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei.


Foto: Stock.xchng: ninci

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admin on June 24th, 2009

Für Dali-Verehrer gibt es an der Costa Brava drei Fixpunkte: das Sommerhaus des exzentrischen Malers in Cadaqués, das Dali-Museum in Figueres und das Schloss Pubol, das ein Geschenk Dalis an seine Frau Gala war.

Pubol la Pera ist ein malerisches Örtchen westlich von Girona mitten im Nirgendwo. Ein mittelalterlich anmutender Ortskern, ein paar Felder und Wiesen und das Schloss – mehr gibt es hier nicht zu sehen.

Gala war mit den Jahren immer exzentrischer und wohl auch fordernder geworden und Dali konnte ihr kaum etwas recht machen. Sie nahm sich immer wieder jüngere Liebhaber und das weit ab vom Schuss gelegene Schloss kam ihr wohl auch als Versteck ganz recht. Dali dagegen liebte Gala immer noch und erfüllte ihr auch diesen Wunsch. Er kaufte das Schoss, liess es aufwendig renovieren und richtete es für Gala ein. So trägt das Interior deutlich seine Handschrift: die Räume sind mit grossformatige Gemälden, skurillen Skulpturen und allerlei bizzarem Krimskrams ausgestattet, das Mobiliar dagegen ist sparsam und dem Stil des alten Baus angepasst.

Heute gehört das Schloss in Pubol zur Dali-Fundation und ist ein Museum. Im Obergeschoss kann man einige der Roben Galas bewundern, sonst ist die Einrichtung weitgehend mi original erhalten. Besonders der Garten ist schön: ein kleiner Teich und die berühmten langbeinigen Elefanten Dalis fügen sich erstaunlich gut in die liebliche Hügellandschaft des Empordá ein.

Trotzdem fragt man sich, wenn man aus den Fenstern des Schlosses auf das Dörfchen Pubol und die Wiesen herunter schaut, ob Gala in dieser Einsamkeit gefunden hat, was sie suchte,und ob sie hier glücklicher war als in Cadaques oder New York…

Praktische Informationen:

Pubol liegt an der C-66 von Girona Richtung Westen und la Bisbal. Öffunugszeiten: 10 – 17 Uhr mi Winter (Montags geschlossen), 10 – 20 Uhr im Sommer; der Eintritt beträgt 7 € für Erwachsene und 5 € für Kinder

Im Ort gibt es einige einfache Restaurants und Souvenirläden

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Das Restaurant “El Bulli” in Roses ist vom britischen Branchenmagazin “Restaurant” zum vierten Mal in Folge auf Platz eins der 50 besten Restaurants gewählt worden. Über die Verteilung der Listenplätze entscheiden jährlich mehr als 800 Fachleute und die Liste S. Pellegrino gilt als Oscar der Gastronomie-Branche.

Obwohl Ferran Adriá mi letzten Jahr einiges an Kritik einstecken musste – seine molekulare Küche war in den Verdacht geraten, wahllos und in (zu) grossen Mengen chemische Hilfsmittel zu gebrauchen – fanden die Kritiker wohl doch Gefallen an den extravaganten Creationen des Katalanen.

Einen sensationellen fünften Platz schaffte mit dem “El Celler de Can Roca” ein zweites katalanisches Restaurant, das sich um 21 Plätze verbessern konnte. Auch die drei Chefs des “Celler” sehen sich nicht als simple Köche, sondern als Artisten und Denker, die die traditionelle katalanische Küche auf einer emotionalen und einer akademischen Ebene weiter entwickeln. Die Ergebnisse lassen sich in Girona verkosten.

Ganz im Gegensatz dazu sieht sich der Baske Juan Mari Arzak als einfacher Koch, dessen Ziel es ist, die Gäste seines Restaurants “Arzak” glücklich zu machen – nicht mehr und nicht weniger. Sein Konzept scheint aufzugehen: es hat ihm einen achten Platz auf der Liste der fünfzig besten Restaurants der welt eingebracht.

Auf dem vierten Platz der Liste S. Pellegrino steht ein weiteres baskisches Restaurant: das “Mugaritz” im baskischen Errenteria ist auf dem Weg nach oben, seitdem es vor vier Jahren auf dem zehnten Platz einstieg. Dieses Jahr steht es auf dem fünften Platz der Liste S. Pellegrino.

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Über Ferran Adria und sein Restaurant „El Bulli“ ist viel gerschrieben worden. Besonders seit Adria zum besten Koch der Welt gekürt und auf die Dokumenta 2008 eingeladen wurde, überschlägt sich die Presse mit Darstellungen des exzentrischen Kochs von der Costa Brava.

Jetzt meldet er sich selber zu Wort – und das gleich richtig. Auf mehr als 500 Seiten und üppig bebildert präsentiert er sich und seine Art zu kochen: Ein Tag im elBulli: Einblicke in die Ideennwelt, Methoden und Kreativität von Ferran Adrià

Einen Tisch im „El Bulli“ zu bekommen, ist fast unmöglich, das Restaurant ist immer sofort für die ganze Saison ausverkauft, so auch dieses Jahr. Und nicht alle, die sich für die Küche Adrias interessieren, wollen oder können 200 Euro pro Person für ein Essen zu zahlen. Da schliesst das Buch eine Lücke: es vollzieht einen Tag im „El Bulli“ nach, zeigt die Küche und die Köche bei der Arbeit, man kann einen Blick in den Speisesaal und natürlich auf die Teller werfen.

Ferran Adria selber vergleicht seine Art zu kochen und Speisen zu präsentieren mit einer Opern-Inszenierung: hinter den Kulissen arbeiten eine grosse Anzahl von Mitarbeitern daran, dem Gast ein vielschichtiges Erlebnis zu schaffen, das weit darüber hinausgeht, nur den Hunger zu stillen und den Magen zu füllen. So muss das Lese-Erlebnis des Buch Adrias natürlich hinter einem Besuch im „El Bulli“ zurückbleiben – einen  Eindruck mag es immerhin gewähren!

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Im Schweizer Tagesanzeiger ist heute ein schöner Artikel erschienen, der ein gutes Bild vom Katalonien abseits der verbauten Strände und des Massentourismus zeigt: neue Freunde und alte Katastrophen. Wirklich lesenswert!

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