Das Restaurant “El Bulli” in Roses ist vom britischen Branchenmagazin “Restaurant” zum vierten Mal in Folge auf Platz eins der 50 besten Restaurants gewählt worden. Über die Verteilung der Listenplätze entscheiden jährlich mehr als 800 Fachleute und die Liste S. Pellegrino gilt als Oscar der Gastronomie-Branche.
Obwohl Ferran Adriá mi letzten Jahr einiges an Kritik einstecken musste – seine molekulare Küche war in den Verdacht geraten, wahllos und in (zu) grossen Mengen chemische Hilfsmittel zu gebrauchen – fanden die Kritiker wohl doch Gefallen an den extravaganten Creationen des Katalanen.
Einen sensationellen fünften Platz schaffte mit dem “El Celler de Can Roca” ein zweites katalanisches Restaurant, das sich um 21 Plätze verbessern konnte. Auch die drei Chefs des “Celler” sehen sich nicht als simple Köche, sondern als Artisten und Denker, die die traditionelle katalanische Küche auf einer emotionalen und einer akademischen Ebene weiter entwickeln. Die Ergebnisse lassen sich in Girona verkosten.
Ganz im Gegensatz dazu sieht sich der Baske Juan Mari Arzak als einfacher Koch, dessen Ziel es ist, die Gäste seines Restaurants “Arzak” glücklich zu machen – nicht mehr und nicht weniger. Sein Konzept scheint aufzugehen: es hat ihm einen achten Platz auf der Liste der fünfzig besten Restaurants der welt eingebracht.
Auf dem vierten Platz der Liste S. Pellegrino steht ein weiteres baskisches Restaurant: das “Mugaritz” im baskischen Errenteria ist auf dem Weg nach oben, seitdem es vor vier Jahren auf dem zehnten Platz einstieg. Dieses Jahr steht es auf dem fünften Platz der Liste S. Pellegrino.
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