Trekking in Katalonien: wer sich in Gefahr begibt…
… kommt darin um – oder er zahlt. Nachdem sich die Anzahl der Freizeitsportler in Katalonischen Teil der Pyrenäen in den letzten Jahren stark angestiegen ist, und damit auch die Unfallzahlen ein nie gekanntes Hoch erreicht haben, hat die katalanische Regionalregierung beschlossen, Urlauber die sich leichtsinnig verhalten und infolgedessen verunglücken, an den Kosten der Rettung zu beteiligen.
Natürlich wird niemand nach seiner Kreditkartennummer gefragt, bevor der Hubschrauber startet. Nachdem aber die Rettungskräfte in den letzten Jahren immer mehr auf sorglose Freizeitsportler treffen, die sich in Sandalen und T-Shirt ins Gelände wagen, und dann dort von einem Wetterumschwung überrascht werden, hat man beschlossen, diese Urlauber verstärkt zur Verantwortung zu ziehen.Es geht dabei nicht nur um die erheblichen Kosten die einen Rettungsaktion verursacht, sondern viel mehr um die Retter selber, die oft Kopf und Kragen riskieren, um anderen aus der Patsche zu helfen.
Jeder der in Katalonien trekken, bergsteigen oder klettern will, ist dafür verantwortlich, sich zum einen vor Beginn der Tour ausreichend über Gelände und Wetterverhältnisse zu informieren, und sich zum andern nicht zu viel zuzumuten. Viele Touristen meinen, dass sie, nachdem sie einmal an einer geführten Wanderung oder einer Klettertour teilgenommen haben, in der Lage sind, solche Touren auch selbstständig zu unternehmen.Und das stellt sich oft als böser Trugschluss heraus.
Die Regeln lauten folgendermaßen:
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Wer Touren in Gegenden unternimmt, die als gefährlich gekennzeichnet sind,
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Wer wer einen ungenügende Ausrüstung mit sich führt
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und wer die Rettungskräfte ohne triftigen Anlass ruft
wird zur Kasse gebeten.
Bevor man sich also zu einer Trekking – Tour in Katalonien aufmacht, sollte man sich ausführlich über das Gelände informieren, den Wetterbericht einholen, und sich vor allem nicht überschätzen. Sonst kann es teuer werden!
